Zimt ist nicht nur ein köstliches Gewürz, das viele Mahlzeiten und Leckereien verfeinern kann, sondern Zimt ist auch gesund. Sehr gesund sogar. Daher kommt hier eine Liste der Vorteile, die Zimt zu bieten hat. Auf dieser Website könnt ihr auch die verschiedenen Zimtsorten erkunden.

Gesundheitliche Vorteile von Zimt

  • Zimt enthält gesunde Antioxidantien, die den Körper schützen und heilen.
  • Die Verwendung von Zimt kann den Cholesterinspiegel senken. Er reduziert Triglycerid und LDL-Cholesterin um etwa 25%.
  • Der Verzehr von Zimt befreit Ihren Mund von schädlichen Bakterien, die Ihre Zähne angreifen können.
  • Die Verwendung von Zimt hilft beim Abnehmen. Zimt senkt den Blutzucker, steuert den Insulinspiegel und beschleunigt die Verdauung.
  • Der Verzehr von Zimt hilft bei Erkältungen aufgrund der gesunden Antioxidantien und der antibakteriellen Wirkung.
  • Die Verwendung von Zimt kann sich positiv auf deine Haut auswirken. Es wirkt sich positiv auf die Behandlung von Akne und Hautausschlag aus.
  • Der Verzehr von Zimt hilft auch bei Pilzinfektionen. Zimt hat Anti-Pilz-Mechanismen, die die Pilzinfektion bekämpfen.
  • Die Verwendung von Zimt hilft bei der Bekämpfung von HIV Typ 1. Es verhindert, dass HIV die Zellen im Körper infiziert.
  • Zimt hilft bei der Bekämpfung von Herzerkrankungen und trägt zur kardiovaskulären Gesundheit bei.
  • Wie viele andere natürliche Mittel (z.b. Cannabisöl) kann Zimt vor Krebs schützen und zur Krebsbekämpfung beitragen.
  • Zimt enthält ein aromatisches ätherisches Öl und Gerbstoffe. Dadurch wirkt Zimt gegen Bakterien und Pilze und regt die Muskeltätigkeit in der Magen-Darm-Wand an.

So macht Zimt gesund

Ihr seht, Zimt ist gesund. Der Verzehr von Zimt kann – und sollte – ein köstliches und freudiges Unterfangen sein. Es gibt jedoch einiges zu bedenken und wie später beschrieben, kann man Zimt auch überdosieren. Selbst für jemanden dem der Geschmack von Zimt nicht zusagt, gibt es zahlreiche Zimtprodukte, die die selben gesundheitlichen Vorteile bieten. Für die meisten ist es jedoch am einfachsten – und schönsten – sich von den vielen Rezepten und Gerichten mit Zimt inspirieren zu lassen

Dosierung von Zimt – wie viel ist gefährlich?

In Bezug auf die Dosierung von Zimt wird empfohlen, zwischen 2 und 4 Gramm pro Tag einzunehmen, was ½ bis 1 Teelöffel Zimtpulver entspricht. In einigen Studien wurde gezeigt, dass höhere Dosen von bis zu 6 Gramm Zimt pro Tag nicht schädlich sind. Auch in einer Studie der Akademie für Ernährung und Diätetik von 2016, an der Erwachsene mit Diabetes / Insulinresistenz teilnahmen, schwankten die Zimtdosen normalerweise zwischen 120 und 6.000 Milligramm pro Tag.

Im Allgemeinen kann die Einnahme hoher Zimtdosen gefährlich sein und wird nicht empfohlen. Es ist wichtig die Cumarindosis von 0,1 mg pro kg Körpergewicht nicht zu überschreiten. Cumarin ist ein Bestandteil von Zimt und kann bei Aufnahme in großen Mengen toxisch sein. Ceylon-Zimt ist die Zimtart mit dem niedrigsten Cumaringehalt und daher weniger problematisch.

Die folgende Tabelle basiert auf Forschung der University of Mississippi Forschung zum Cumaringehalt von Zimt.

ZimtsorteCumaringehalt
Ceylon-Zimt/Sri Lanka-Zimt
Cinnamomum Verum
0,017 g/kg
Indonesischer Zimt
Cinnamomum Burmanni
2,15 g/kg
Vietnamescher Zimt/Saigon Zimt
Cinnamomum Loureiroi
6,97 g/kg
Chinesischer Zimt/Cassia
Cinnamomum Aromaticum
0,31 g/kg

Dies bedeutet eine 75 kg schwere Person sollte maximal 7,5 g Cumarin zu sich nehmen. Dies entspricht selbst bei dem Zimt mit dem höchsten Cumaringehalt, dem Vietnam-Zimt, einer Menge von mehr als einem Kilogramm. Es ist daher bei normalem Gebrauch schwer möglich gefährliche Mengen Cumarin zu konsumieren. Genießt also Zimt in allen seinen Varianten und erfreut euch der beschriebenen gesundheitlichen Vorteile.

Cumaringehalt Zimt

Die obigen Informationen dienen nur zu Informationszwecken und sind nicht als Ersatz für die Beratung, Diagnose und / oder medizinische Behandlung eines qualifizierten Arztes oder Gesundheitsdienstleisters gedacht. Wenn Sie einen medizinischen Notfall haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder die Notrufzentrale.

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